Artur Kling. Ein Forscherleben

1998

„Wer sucht, erfindet.“ Artur Kling

Die multimediale, suggestofiktive Rekonstruktion von Leben und Werk des Botanikers und Naturheilkundlers Artur Kling (1895-1933) zeigt die faszinierende Welt eines besessenen Forschers. Im Zentrum von Artur Klings Lebenswerk steht die Idee, am Rhonegletscher eine Heilpflanze zur Behandlung nahezu aller Krankheiten zu finden. 1933 ist er dort während seiner letzten Expedition auf mysteriöse Weise verschollen.

Zur Erinnerung an Artur Kling wurden 1998 in Zusammenarbeit mit der Galerie Heinrich Schmidt im Zehenthaus Grenzach-Wyhlen zahlreiche Dokumente aus dem Leben Klings im Stil eines Heimatkunde-Museums präsentiert. Ein Jahr später konnte am „Gasthaus zum Ziel“, Grenzach-Wyhlen, in dem Kling 1933 auf seiner letzten Reise zum Furka-Pass übernachtete, eine Gedenktafel angebracht werden.

Im Nachlass Artur Klings befinden sich Berichte über die Polarexpedition Alfred Wegeners. Das Folgende Zitat Wegeners klingt wie ein Vermächtnis Artur Klings: „Wir müssen uns in die Vorstellung hineinarbeiten, dass die wissenschaftlichen Probleme, denen wir nachgehen, überhaupt die interessantesten sind, die es auf der Welt gibt. Nur eine solche - objektiv gesprochen übertriebene - Wertung der eigenen Arbeit befähigt zu übernormaler Leistung.“

Buch und Video: „Artur Kling. Leben und Werk“, 1998 (vergriffen)